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Manege frei im Gelsenkirchener Weihnachtscircus

Zur 15. Produktion des Gelsenkirchener Weihnachtscircus unter dem Motto "Happy Birthday" wartet der Circus Probst mit ganz besonderen Attraktionen auf, die noch nicht in Deutschland zu sehen waren. Von den renommierten vorweihnachtlichen Galashows in Paris kommt die „Top Ten“ der internationalen Circusszene direkt nach Gelsenkirchen. Für alle Beteiligten bedeuten die insgesamt 36 Vorstellungen eine besondere Herausforderung, weil die vielen treuen Gäste aus Gelsenkirchen und weiter Umgebung mit hohen Erwartungen ihrem beliebten Weihnachtscircus entgegenfiebern !
 



mit einer preisgekrönten Tigergruppe

Zwei Bengaltiger, zwei goldfarbene Tabby-Tiger und ein weißer Tiger – diese einzigartige Dressurgruppe enthält zwei zoologische Raritäten. Es gibt weltweit nur etwa 30 „Tabbys“, die ausschließlich in menschlicher Obhut leben. Ihre auffällige Hautfarbe würde ein Überleben  in freier Wildbahn verhindern. Auch der weiße Tiger ist eine Seltenheit. Der renommierte  französische Tierlehrer Alfredo Beautour demonstriert die natürlichen Fähigkeiten dieser wunderschönen Raubkatzen in einer artgerechten Dressur. Beim 35. Internationalen Circus-Festival in Monte Carlo, Januar 2011, ehrte die Jury unter Vorsitz von Prinzessin Stéphanie diese Attraktion - damals vorgeführt von Flavio Togni - mit dem Oscar der Circuswelt, dem „Goldenen Clown“.

 



Pas-de-deux zu Pferd

Mit ihrem klassischen „Pas-de-deux“ gestalten Stephanie Probst und Sergiu Mosanu wunderschöne Ballettposen auf den Rücken zweier imposantem süddeutschen Kaltblüter. Das Zeitalter der barocken Porzellanfiguren lebt auf. Die vollkommene Harmonie zwischen Mensch und Tier ist absolute Voraussetzung bei der Verwirklichung dieser traumhaft schönen Attraktion. In der komischen Version dieser reizvollen Darbietung lösen Sergiu und Utnier mit ihren gewagten Kapriolen wahre Lachsalven aus. Hinter der gelungenen Parodie der beiden Vollblut-Artisten mit ihren vielen tollpatschigen Kaskaden steckt großes akrobatisches Können.

 



Viel Spaß in der magischen Gaderobe

Da kommt das Auge kaum noch mit, so schnell wechselt die hübsche Anastasia ihre vielen Kleider und Kostüme. Dabei versteckt sie sich nicht mal in einer Kabine oder hinter einem Vorhang. Mitten in der Manege, vor den Augen der Zuschauer, ändert sich das Outfit der jungen Dame immer wieder  innerhalb weniger Sekunden. Der humorvolle Illusionist David scheint das Geheimnis dieser verhexten  Modenschau zu kennen. Doch verraten wird er seine geheimnisvolle Kunst niemals.

 



Fliegende Menschen unter der Circuskuppel

Nervenkitzel pur ist angesagt, wenn die fünf Artisten aus Havanna an den Seilleitern bis unter die 12 Meter hohe Zeltkuppel klettern. Mit ihren anspruchsvollen Flug- und Wurfkombinationen vom Trapez zum Trapez, wobei auch der legendäre dreifache Salto gezeigt wird, scheinen die wagemutigen Künstler die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft zu setzen. Auch wenn das schützende Netz unter ihnen nicht fehlt, erfordern die verwegenen Flüge vollkommene Körperbeherrschung. Karibisches Temperament und farbenfroher Kostümierung machen diese spektakuläre Darbietung zum circensischen Erlebnis ersten Grades.

 



Er spricht mit dem Bauch

Es ist eine besondere Fähigkeit, mit der eigenen Stimme ausdrucksvoll gestaltete Puppen oder gar andere Menschen sprechen zu lassen, ohne dabei selbst die Lippen merkbar zu bewegen. Der französische Artist Serge Massot beherrscht diese Kunst in Perfektion. Dazu gilt der Künstler als Sprachtalent. In den vergangenen Monaten lernte er fleißig Deutsch, damit die zackigen Dialogen mit seinen eigenwilligen Gesprächspartnern auch in Gelsenkirchen ihre volle humoristische Wirkung entfalten können.

 



Rasante Jockeyreiterei im Manegenrund

Die tempogeladene Jockeyreiterei der Rolandos-Truppe lässt das Sägemehl der Manege hoch aufwirbeln. Mit sechs Personen demonstrieren die deutschen Vollblutartisten jene Reiterkunststücke, die schon die asiatischen Steppenvölker bei ihren Kriegszügen ihren Feinden überlegen machten. Später eigneten sich die Circusreiter diese Kunst an. In dieser Tradition sehen sich die Rolandos, die auf den breiten  Rücken ihrer Jockeypferde die Faszination dieser uralten Reitkunst aufleben lassen.

 



Handstand-Artistik und Hula-Hoop

Was der legendäre Fred Astaire mit seinen Füßen konnte, fasziniert die Welt bis in unsere Tage. Ein Hauch dieses Flairs kommt auf, wenn die begabte russische Artistin Anastasia die Manege betritt. In ihrer eleganten Darbietung ruft sie Erinnerungen an den großen Tanzstar wach. Mit dem einzigen Unterschied, dass die hübsche Künstlerin die Sache umkehrt: sie balanciert, springt und tanzt auf den Händen. Gleichzeitig hantiert und manipuliert sie farbige Hula-Hoops, was ihrer Darbietung eine besondere Note verleiht.

 



Piraten erobern die Manege

Eigentlich ist die Artistik am vertikalen Mast inmitten der Manege eine Spezialität aus China. Die Mitglieder der Akrobatentruppe Los Cubanos aus Havanna übernahmen diese Disziplin und gestalteten ihre Darbietung als Piraten. Mit unglaublichem Tempo klettern sie bis an die Mastspitze empor, vollbringen waghalsige Tricks und rutschen ebenso schnell wieder hinunter. Die Leichtfertigkeit mit der die Artisten ihre Kunststücke am Mast vollbringen verschleiert den Schwierigkeitsgrad dieser nur selten gezeigte Attraktion.

 



Die große Quadrille rassiger Hengste und stolzer Dromedare

Die für ihre „ruhige Hand“ vielbewunderte 24-jährige jüngste Tierlehrerin Deutschlands demonstriert einmal mehr ihr besonderes Talent im Umgang mit den unterschiedlichsten Tiercharakteren. Mit sechs feurigen Araber- und Friesenhengsten sowie sechs majestätischen gescheckten Dromedaren präsentiert Stephanie Probst die schönsten Tiere aus dem großen Marstall des Circus Probst in einer beeindruckenden Quadrille. Die Reiter in ihren orientalischen Gewändern lenken ihre Rösser und Wüstenschiffe im Einklang mit den Zurufen der Tierpädagogin, die dieses Schaubild während der 10-monatigen Deutschlandtournee Tag für Tag mit unendlicher Geduld einstudiert hat.

 



Ein liebenswerter Reprisenclown der leisen Töne

Mit vier Auftritten bildet der französische Clown David dieses Jahr den humorvollen „roten Faden“ durch das weihnachtliche Circusprogramm. Der sympathische und vielseitige Komiker mit dem spitzbubischen Lächeln stammt aus einer alten Artistenfamilie. Als „Trio Martini“ strapazierten David und sein Bruder Serge gemeinsam mit ihrem Vater im musikalischen Clownentrée die Lachmuskeln ihres Publikums. Als Kind erlernte er Musik, Akrobatik und Mimik. Auf diesen Fähigkeiten basiert David seine überraschenden „Reprisen“, wobei er – ganz alleine im roten Ring – die Herzen seiner Zuschauer im Nu zu erobern weiß.

 



Zwei Universal-Artisten aus Italien

Sie sind wahre Alleskönner: Glen und Newton Folco, Sprösse einer alten italienischen Artistendynastie. Die beiden sympathischen jungen Künstler sind nicht nur gute Jongleure. Mit ihrem antrainierten Gleichgewichtsgefühl balancieren sie auf der freistehenden Leiter und zeigen sich als Meister auf dem Einrad. Das Ganze ergibt ein äußerst sehenswertes artistisches Cocktail, mit viel Charme und einem guten Spritzer Humor serviert.

 



Ein Musketier jongliert auf dem Pferderücken

Mit 26 Jahren ist Daikel Castillo Hernandez ein begnadeter Jongleur, der beim rasendschnellen Manipulieren mit großen bis ping-pong-kleinen Bällen, Keulen und Reifen sein Publikum zu begeistern weiß. Mit seiner neuesten Darbietung setzt der talentvolle kubanische Künstler ganz neue Maßstäbe: stehend auf dem Rücken eines im Manegenkreis trabenden Hengstes zeigt der als D'artagnan gekleidete Künstler seine Jongleurskunst, wobei sogar brennende Fackeln zum Einsatz kommen.

 



Grazie und Können an den Tücherstrapaten

Eine Schönheit betritt die Manege – aus ihren tänzerischen Schritten am Boden entwickelt sich rasch ein akrobatisches Luftballett an langen, aus der Circuskuppel herunterhängenden Tüchern. Mit ihren gymnastisch höchst anspruchsvollen Übungen hoch über dem roten Ring schafft Miss  Martina ein  poetisch anmutendes Bild, das nur durch die vollkommene Körperbeherrschung der jungen Artistin so zu verwirklichen ist.

 



sorgen für den guten Ton

Seit vielen Jahren sind sie dabei – sie gehören zum Weihnachtscircus wie die farbigen Kugeln zum Christbaum! Moderatorin Carmen Leyseck, die charmant und fachkundig durchs Programm führt und mit ihren phantasievollen Roben und Kostümen dem Ganzen einen besonderen Glanz verleiht. Für stimmige Klänge und flotte Rhythmen sorgt das  Circusorchester unter der bewährten Leitung vom Polnischen Maestro an den Keyboards: Gregor Pierscinski.

 


...und im weihnachtlich gestalteten Finale erscheinen alle Stars noch einmal in der Manege um sich von ihren Zuschauern zu verabschieden und ihnen zuzurufen:

Auf Wiedersehen im 16. Gelsenkirchener Weihnachtscircus!